(Mike Mok) Am 08.02. empfing unsere zweite Mannschaft im Colleg den FC Gundelfingen. Unser Ziel war es, einen Sieg zu holen um die Aufstiegschancen zu maximieren. Es ging erst einmal gut los, denn aus den ersten beiden Partien konnten wir 1,5 aus 2 Punkten schon mal mitnehmen.
Michael an Brett 5 einigte sich dabei mit Josef Gallenmüller auf ein Remis. Zwar hatte Michael Turm und 2 Springer gegen 2 Türme, jedoch hatte er einen Bauer weniger plus eine schlechte Struktur wegen dem Doppelbauer, weswegen das Remis völlig in Ordnung geht.
Danach konnte ich Bernhard Graf bezwingen. Die Stellung war meistenteils ausgeglichen, aber schwer einzuschätzen, aufgrund heterogener Rochaden. Am Ende gab es eine schöne Taktik, die ich fand und mein Gegner gab drei Züge später auf.

Die nächsten beiden Partien sollten dann zumindest weiterhin für den 1 Punkt Vorsprung sorgen. Zwar musste Simon die Niederlage einstecken, aber Steffen konnte seine Partie gewinnen. An Brett 2 musste Dominic eine sehr bittere Niederlage hinnehmen. Er hatte zwei Bauern mehr und stand eigentlich auf Gewinn nur das Problem war, dass seine Dame gefährlich in der Mitte stand. Er übersah nämlich, dass seine Dame nach einem gegnerischen Läuferzug nur noch ein Feld hatte und danach ein Abzug möglich war, der ihn einen ganzen Punkt kostet. Also war wie auch schon letztes Mal klar: Das erste Brett wird für die
Entscheidung sorgen! Nicole hatte dabei eine sehr wilde Partie mit vielen Höhen und Tiefen. Nach 13 Zügen konnte sie einen Bauer gewinnen und stand dementsprechend auch -1. Aber im 19.Zug sollte sich das Blatt komplett wenden, denn Nicole spielt König d8 und übersieht,
dass ihr Bauer auf g5 hängt. Und plötzlich steht der Gegner viel besser. Aber
glücklicherweise tauscht ihr Gegner im 22.Zug die Türme ab anstatt f3 zu spielen und die Partie war wieder ausgeglichen.

3 Züge später nimmt ihr Gegner den Bauer auf a7 mit und Nicole konnte den Läufer mit b6 erst einmal einsperren und verpasste es danach sich daraus einen Vorteil zu verschaffen, der jedoch schwer zu finden war.

Danach spielte Nicole noch auf Vorteil, aufgrund des Mehrbauers plus zwei verbundene Freibauern, aber das ungleichfarbige Läuferendspiel sollte dafür sorgen, dass der womögliche Vorteil kein richtiger war und die Partie Remis ausging.
Am Ende ist es ein Unentschieden mit dem wir leben können auch wenn ein
Mannschaftssieg durchaus drin gewesen wäre. Jetzt müssen wir unsere letzten beiden Gegner Kötz/Ichenhausen 2 und den starken Konkurrent aus Bäumenheim besiegen um noch Chancen auf den Aufstieg zu wagen.
