Glücklicher Punktgewinn der 1. Mannschaft gegen Rochade Augsburg

In der 5. Runde der Regionalliga kam es zu einem nach Papierform sehr ausgeglichenen Duell gegen Rochade Augsburg. Beide Mannschaften traten dabei etwas ersatzgeschwächt an.

Als erstes war die Partie von Uli Bäuml vorbei. Er konnte zuerst durch einen kleinen Trick einen Bauern gewonnen und die klar bessere Stellung erzielen. Nur wenige Züge später übersah er aber selbst im Gegenzug eine Abwicklung, durch die er eine Qualität einbüßte und ziemlich schlecht stand. Glücklicherweise einigte man sich dann allerdings auf ein Remis.

Ich konnte wenig später ebenfalls einen halben Zähler beisteuern. Eigentlich kam ich mit Schwarz sehr gut aus der Eröffnung, übersah dann aber schlicht einen „komischen“ Läuferzug, durch den sich der Vorteil verflüchtigte. Da ich die gegnerischen Chancen in der entstandenen Stellung besser einschätzte als meine eigenen, bot ich ein Remis, das direkt akzeptiert wurde.

Uli Kapfer musste die erste Niederlage des Tages hinnehmen. Zunächst kam er nicht gut aus der Eröffnung, konnte sich aber wieder zurückkämpfen. In der Folge entging ihm jedoch der gegnerische Vorstoß des g-Bauern, gegen den es keine Verteidigungsmöglichkeit mehr gab.

Wolfgang konnte postwendend ausgleichen. Sein Gegner zeigte sich sehr spendabel und übersah bereits im vierten Zug eine kleine Kombination, durch die Wolfgang eine ganze Figur gewinnen konnte. Der Rest war Technik.

Vitus hatte mit Weiß anfangs die Initiative, die ihm aber nach und nach abhanden kam. Im weiteren Verlauf büßte er zwei Bauern ein. Mit jeweils noch einer Dame und einem Turm auf dem Brett konnte er aber noch eine Remisschaukel finden und sich in eine Zugwiederholung retten.

Yining sammelte an Brett 6 weiter Erfahrung gegen starke Gegner in der Regionalliga. Seine Partie bewegte sich lange Zeit in etwa im Gleichgewicht. Infolge zahlreicher Umgruppierungen ließ er sich dann aber zu einem zu ambitionierten Bauernvorstoß verleiten, was nach hinten losging. Er kämpfte zwar noch lange weiter, musste aber letztlich die Niederlage akzeptieren.

Peter konnte in der vorletzten Partie des Tages wieder ausgleichen. Seine Begegnung war lange im Gleichgewicht. Im Verlauf des Mittelspiels geriet er unter Druck, doch sein Gegner fand keinen aussichtsreichen Plan. So kam er wieder ins Spiel und hätte an mehreren Stellen mit einem Hineinziehungsopfer dem König mitten auf dem Brett an den Kragen gekonnt. Als sein Widersacher dann aber selbst seinen Läufer einsperrte, ließ Peter sich nicht lange bitten und griff beherzt zu. Danach war es eine klare Sache.

Arthur hatte die längste Partie des Tages. Anfangs sah es bei ihm durchaus aussichtsreich aus, doch er wählte keinen guten Plan. Bei näherrückender Zeitnot hätte sein Gegner zahlreiche Gewinnmöglichkeiten gehabt, die zugegebenermaßen nicht leicht zu sehen waren. Arthur versuchte, mit Komplikationen gegen die drohende Niederlage anzukämpfen und hatte schließlich Erfolg. Er konnte eine Figur gewinnen, hatte aber angesichts zweiter verbundener Freibauern keine realistische Aussicht auf einen Sieg, so dass die Punkteteilung angemessen war.

Damit stand mit 4-4 ein für uns sehr schmeichelhaftes Endergebnis fest. Durch dieses dürften wir den Klassenerhalt ziemlich gesichert haben, so dass wir dem Rest der Saison sehr entspannt entgegensehen können. Weiter geht es am 8. Februar in Kempten.


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